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Kaltfolienveredelung in den Augen eines Grafikers

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Wir schrieben bereits darüber über die Anwendungsmöglichkeiten von Kaltfolienveredelung. Darüber, wie speziell ein Produkt wird – egal, ob Verpackung oder Printmaterial – durch Anwenden der Kaltfolienveredelung.

 

Jetzt schauen wir uns die in dieser Technologie steckenden Möglichkeiten aus dem Blickwinkel von Grafikern. Wir schauen uns an, auf was man bei der grafischen Planung achten muss und wie man das Meiste aus den in diesem Verfahren steckenden Möglichkeiten herausholen kann. Wir haben zwei Grafiker zur Kaltfolienveredelung und zu ihren diesbezüglichen Erfahrungen befragt. Zoltán Ökrös beschäftigt sich schon lang mit der Planung von Kaltfolienveredelungsprojekten. Er hatte bereits oft die Möglichkeit dieses Verfahren anzuwenden. György Protzner befasst sich seit Kurzem mit dieser Technologie, sodass er beim Planen auf viel Neues stößt, auf das auch die achten sollten, die sich in Zukunft mit Kaltfolienveredelung beschäftigen wollen. Da es sich hierbei um ein sich immer stärker und weiter ausbreitendes Verfahren handelt, ist es empfehlenswert folgende Interviews zu lesen.

 

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Zoltán Ökrös (GRafiker, Pozitív Logika Produkciós Iroda Kft. [Produktionsbüro Positive Logik]) hat einen druckindustriellen Abschluss, doch begann er sich zu Beginn der Neunziger mehr mit Desktop-Publishing, Vorbereitung und Grafik zu beschäftigen. Er arbeitete zuerst als Operator bei Zeitungsredaktionen, bei Werbeagenturen und in Grafikstudios, doch ist er seit 12 Jahren als Grafiker tätig. Er lernte das Arbeiten mit Kaltfolienveredelung bei der Planung und Vorbereitung des Lackierungskatalogs der Keskeny-Druckerei kennen und verwendet seine Kenntnisse seit dem sehr gern.

 

– Was ist für dich das Besondere an der Kaltfolienveredelung als Verfahren?

Es ist deshalb speziell, weil es sich um eine sehr ästhetische Oberflächenveredelung handelt, die ein sehr einzigartiges und über zahlreiche Variationsmöglichkeiten verfügendes, leicht individuell anpassbares Erscheinungsbild zulässt.

Technisch gesehen handelt es sich nicht um ein zeitaufwendiges Verfahren, welches gleichzeitig zum traditionellen Druck gefertigt wird, sodass es auch für den Kunden schnell und sogar bereits bei Anschalten der Maschinen sichtbar ist.

Es werden keine zusätzlichen Werkzeuge, Klischees und Produktionstechnologien, sondern kann praktisch als fünfte Farbe verwendet werden.

– In was liegt deiner Meinung nach der Vorteil der Kaltfolienveredelung ?

In den spektakulären und unendlichen Farb- und Möglichkeitsvariationen. Sie verleiht ein markantes hochwertiges Erscheinungsbild, ganz zu Schweigen vom „Wow-Effekt“ beim Kunden.

Wie sie zum Bild oder individuellen Design beiträgt, wenn es sein muss durch Herausheben und Verstärken der Details, wenn es sein muss durch Umsetzen des Optischen in einen neuen Kontext oder wie sie einem Erscheinungsbild auch einen ganz neuen Sinn geben kann, sowohl durch von der Wirklichkeit abweichende neue Form oder durch „bildfremde“ Elemente.

– Bei welcher Art Projekt kann man dieses Verfahren sehr gut anwenden?

Ich denke, dieses Verfahren kann bei jedem Auftrag angewendet werden, bei dem ein gesteigertes Qualitätsgefühl, Individualität, sowie Aufmerksamkeiterregung wichtig sind und das in allen Bereichen, angefangen von täglichen Werbematerialien bis hin zu eklusiven Verpackungen.

– Inwieweit kennen die Kunden dieses Verfahren?

Seit dem Erscheinen des Lackierungskatalogs kennen es immer mehr Kunden und fragen auch danach. Jedoch sind Empfehlungen und Informieren über Möglichkeiten sehr wichtig, denn für viele scheint es sich dabei um traditionelle Prägungen zu handeln>, und kennen die zusätzlichen Möglichkeiten dieses Verfahrens nicht. Wenn der Kunde diese Methode kennenlernt und sieht, wird er garantiert abhängig.

– Wie leicht ist es grafisch einen Kaltfolienveredelungsauftrag zu realisieren?

Das ist relativ leicht, man muss sich das im jeweiligen Programm wie eine 5. Farbe vorstellen, die sich beim Druck auch so verhält. Es kann auf dem gesamten Druck angewendet werden, angefangen von feinen Linien, bis hin zu großen ausgefüllten Flächen>, doch sehen auch Texte bis zu 6 pt gut aus. Das Verfahren kann 100%-ig abdeckend, als auch als feines Raster angewandt werden. Die Kaltfolienveredelung kann überdruckt werden, sodass die Anwendemöglichkeiten durch den metallischen Effekt der angewandten Farbe und dessen Ausmaß unendlich sind.

– Auf was muss bei der grafischen Planung eines Kaltfolienveredelungsprojekts besonders geachtet werden?

Am wichtigsten ist> – und das kann man nicht oft genug sagen> –, dass dieses Verfahren mit einem Bild Wunder bewirken, aber auch Schaden anrichten kann. Am schwierigsten ist es, dass man immer die Möglichkeiten der jeweiligen Bilder ansehen und sich fragen muss, welche Details, Formen, Oberflächen und Farben helfen dabei einen positiven Effekt zu erhalten, die etwas beisteuern und dem Bild einen zusätzlichen Wert geben. Es ist nicht gut sich selbst zu sehr einzubringen. Unnötige Schnörkel machen das Bild nur verworren. Man muss also immer an den Möglichkeiten des konkreten Bildes da Ausmaß und die Form der Anwendung der Kaltfolienveredelung abwägen, es gibt also keine allgemeinen und in Stein gemeißelte Regeln.

Es ist wichtig, dass auch die Folie eine eigene Farbe hat (metallisch, grau), die gegenüber der Weißheit des Papiersdie Farben des Bildes verdunkelt. Das Verfahren kann helle Bereiche leicht beeinflussen und auch leicht verderben. Zum>lBeispiel eine Gesichtsfarbe>t, das Blau des>Himmels oder ein helles>Kleid. Damit wir diese Fehler vermeiden bietet der der Keskeny-Druckerei zum Download große Hilfe, da in diesem deren richtige Anwendung illustriert wird.

Eine der größten, wenn nicht sogar die größte Schwierigkeit ist die Vorbereitung und die Absprache mit dem Kunden, da es auf dem Print und sogar auf dem Bildschirm unmöglich ist, die Optik des Drucks später zu reproduzieren. In der Druckerei kann allerdings ein Proof angefordert werden, damit der Kunde kontrollieren kann, wie der Druck aussehen wird. Ohne diesen kann sich auch ein Grafiker das Endergebnis „nur“ vorstellen und zeigt dieses meist mit einer hellgrauen Farbe, doch sieht man das richtige (metallisch glänzende) Endergebnis nur beim Starten der Maschinen, weshalb die Erfahrung des Grafikers und das Vertrauen des Kunden sehr wichtig ist.

– Welche Rückmeldungen kommen alllgemein nach einem abgeschlossenen Projekt von den Kunden?

Die Rückmeldungen sind sehr positiv und oft folgen ihnen die nächsten Aufträge.

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György Protzner (Grafiker, C6 Média Kft.) beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Grafik und Design. Davon arbeitete er 10 Jahre freiberuflich. Zuvor hatte er bei landesweit erscheinenden Zeitschriften und auch bei PR- und Marketingagenturen gearbeitet. Er hat sich beinah auf allen On- und Offline-Bereichen ausprobiert, angefangen von kleinen Webseiten, über Microsites, Portale, Flash- und Html-Banner, Handy-Apps, Social Media, Logos, Firmenimages, Veröffentlichungen, Zeitschriften, Bücher und Produktplanung.

 

Wann bist du das erste Mal mit der Kaltfolienveredelung in Berührung gekommen?

Ich hatte vor anderthalb Jahren das erste Mal Kontakt mit der Kaltfolienveredelung. Bis dahin kam es bei Oberflächen – wenn etwas richtig metallisch sein sollte – zur wohlbekannten Prägung. Deshalb unterschied sich meine erste Kaltfolienarbeit nicht sehr von den gewöhnlichen Methoden: Eine farbige Basis, darauf eine Folie oder ein lack, dann eine Metallschicht, gut separiert, „so, wie das sein muss“. Während dies bei neueren Lacktypen (z. B. hybriden Effekten) kein Problem ist, muss man hier sehr darauf achten, wann sich die als Farbe verwendete MNicht viel später setzte ich, nachdem mir ihre Prinzipien klar wurden, diese Technologie mutiger ein, wobei mir ein von der Keskeny-Druckerei gehaltener Vortrag und das zum Download verfügbare Hilfsmaterial, in dem die verschiedenen Drucktechniken und Oberflächentechnologien an bereits fertiggestellten Aufträgen vorgestellt wurden, eine große Hilfe war.

 

– Wie einfach ist es die Kaltfolienveredelung grafisch zu realilsieren?

Diejenigen, die praktische Erfahrung bei der Herstellung von verschiedenen Druckmaterialien haben (darunter auch bezüglich der Erstellung der endgültigen, abgabebereiten Druckdateien) werden keine größeren Schwierigkeiten damit haben,

denn die technische Umsetzung ist im Prinzip so, als würden wir eine Formlackschicht bilden, nur ergibt sich hier kein Bild, welches „über der Farbe“, sondern unter ihr glänzt. Aber auch diejenigen, die diesbezüglich keine Erfahrung oder ernstere Übung haben, können sich leicht an die Technologie gewöhnen, denn die meisten Experten der Branche verfügen über eine gute Vorstellungskraft, die sowieso für diese Arbeit notwendig ist, sodass es kein Problem bereitet, das Endergebnis im Kopf zusammenzusetzen.Allerdings wird empfohlen, bei den ersten paar Aufträgen einen Kaltfolienveredelungs-Proof anzufertigen (denn sogar das ist mittlerweile möglich) oder die Meinung der Druckerei-Experten zu erbitten, die täglich mit dieser Technologie zu tun haben, sodas sie auch ungesehen sagen können, was am Ende gut aussehen wird und was nicht.

– Wo liegen deiner Meinung nach die Vorteile der Kaltfolienveredelung?

Der echt metallische Effekt, den man mit keiner Pantone-Metallfarbe erzielen kann, vor allem nicht durch Lackieren im Nachhinein und die Tatsache, dass ich frei Farbe verwenden kann, denn die metallische Schicht gelangt unter die Farbe und zum Tausch muss man sich nicht mit einer zusätzlichen weißen Unterschicht befassen, wie beim Druck von Silberfolie-Bögen.

– Wie erleichtert oder erschwert eine Bestellung mit Kaltfolienveredelung das Leben des Grafikers?

Nicht mehr, als – wie ich bereits erwähnte – die Anfertigung einer Lackschicht, vielleicht mit ein wenig zusätzlichem Adrenalin, denn hier sieht man eine eventuellen Fehler

besser als bei einer zum Licht hin bewegten Lackschicht. Man darf auch nicht vergessen, dass der Grafiker oft technologisch gesehen neben dem Design auch das fertige Druckprodukt „verkaufen muss“ und das trifft nicht nur auf Freiberufler zu, sondern oft ist es auch innerhalb von Firmen so, dass die Kreativen eine Druck- oder Bindemöglichkeit empfehlen sollen. Das ist im Fall der Kaltfolienveredelung deshalb schwer, weil bis jetzt nur ein sehr kleiner Teil der Kunden diese Lösung kennt und in den letzten Jahrzehnten die Dreiereinheit aus Folie+Lack+Prägung in den Köpfen der Menschen eingraviert ist.

– In welchen Fällen kann man deiner Meinung nach die Kaltfolienveredelung gut anwenden?

Überall, wo es nicht notwendig ist, die gesamte Fläche zu metallisieren, wo eine Prägung aufgrund von eventuellen kleinen Maßen nicht angewandt werden kann, bzw. wo mehrere Farben/Farbübergänge statt einfachem Silber oder statt den zur Verfügung stehenden fixen Folienfarben angewandt werden sollen.

– Hat es bei deinem ersten Kontakt mit der Kaltfolienveredelung Schwierigkeiten gegeben, bei denen du stecken geblieben bist? Wenn ja, woher hast du Rat bezogen?

Die erste größere Herausforderung kam mit der Anwendung von Kaltfolienveredelung als Farbübergang. Während dies bei neueren Lacktypen (z. B. hybriden Effekten) kein Problem ist, muss man hier sehr darauf achten, wann sich die als Farbe verwendete Metallfläche „schließt“, weshalb man sehr vorsichtig mit den Prozentwerten der Unterfüllung umgehen muss. Rat erhielt ich auch da von der Keskeny-Druckerei, sodass es mir neben Rat spendender Worte dank dem Studieren von bereits fertiggestellten und ausgedruckten Referenzmaterialien und von Datenressourcen eigener Präsentationsmaterialien gelang, die neuen Aufgaben zu lösen.

Fall Sie im Bezug auf die Kaltfolienveredelung weitere Fragen haben oder gern an einem Lack-Symposium teilnehmen würden, schreiben Sie uns an k.nagy@keskeny.hu.

Unser Hilfsmaterial Kaltfolienveredelung kann von der <atitle=“beigefügten Seite heruntergeladen werden.

Über das Proofen von metallisierten Oberflächen können Sie hier mehr lesen.

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